Gesucht: Junge Menschen, die sich «freiwillig» engagieren

«Der typische Mensch, der sich freiwillig für andere engagiert ist 65 und eine Frau.» Das sagt Thomas Hauser, Geschäftsleiter von Benevol Schweiz, der nationalen Dachorganisation der regionalen Fachstellen für freiwilliges Engagement. Wo bleiben die jungen Menschen?

Zwei Eichhörnchen schlafen in einem Nest aus Frotteewäsche.
Bildlegende: Cindy John aus Bözberg päppelt verletzte Baby-Eichhörnchen auf und wildert sie wieder aus. Cindy John

Die Sendung «Treffpunkt» geht dieser Frage nach und beleuchtet, warum sich Junge ungern längerfristig für freiwillige Arbeit verpflichten und zeigt, wie man sie stärker für Freiwilligenarbeit begeistern könnte.

Es gibt aber auch Ausnahmen. Zum Beispiel Sybille Bütler aus Buchrain im Kanton Luzern. Die 22-jährige leitet eine Pfadi für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. «Dank dieser Freiwilligenarbeit kann ich mich entwickeln, mein Umfeld staunt sogar, dass ich das mache.»

Oder Cindy John aus dem aargauischen Bözberg. Die 30-jährige pflegt verletze Baby-Eichhörnchen und wildert sie danach wieder aus. «Ich stehe in der Nacht alle drei Stunden auf und geben den Eichhörnchen den Schoppen. Diese freiwillige Arbeit bedeutet mir alles.»

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Sirio Flückiger