Im Krims-Krams-Paradies auf dem Brünig-Pass

«Keinen Winter wird der Grümpel-Sepp überleben», sagten die einheimischen Haslitaler vor 35 Jahren. Damals stellte der gebürtige Österreicher Josef Hechenberger seine ersten Schatullen und Holzski ins Schaufenster. Inzwischen ist er 70 und als «Grümpel-Sepp» ein Original in der Brocki-Szene.

Im Vordergrund ein älterer kleiner Herr im leuchtendroten Gilet österreichischer Trachten und weissem Hemd, in den Händen hält er Porzellan-Gegenstände aus seinem Brockenhaus.
Bildlegende: Josef Hechenberger alias «Grümpel-Sepp» vor seinem Reich, dem alten Bahnhof-Buffet auf dem Brünigpass. SRF

Seit 30 Jahren hat Josef Hechenberger seine Brockenstube im ehemaligen Bahnhofbuffet auf dem Brünig-Pass: Wie auf einer Insel liegt es zwischen den Geleisen und einer langgezogenen Kurve der Passstrasse.

Der «Treffpunkt» besucht Grümpel-Sepp in seinem Paradies für alles, was das Krims-Krams-Herz begehrt: von der James-Last-Platte bis zum vollen Priester-Ornat ältester katholischer Art. Unter anderem erzählt «Grümpel-Sepp», warum er aus seinem Übernamen ein Markenzeichen gemacht hat – und wie man lernt, als Brockenhaus-Betreiber die richtigen Preise zu verlangen. Nicht die höchsten, sondern die richtigen.

Zu Besuch in der Brockenstube Brünig

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Fredy Gasser