Im Sperrgebiet von Fukushima

Für ein Buchprojekt reiste Autor Thomas Rüst ins Katastrophengebiet von Fukushima. Seine eindrücklichen Erlebnisse und Begegnungen schildert er im «Treffpunkt».

Mann in Sperrzone
Bildlegende: Die Sperrzone in Fukushima ist noch immer nicht freigegeben. Keystone

11. März 2011: Ein schweres Erdbeben vor der japanischen Ostküste löst einen Tsunami aus. Die Riesenwelle trifft auf die Küste, zerstört ganze Landstriche und tötet Tausende von Menschen. Und sie richtet verheerenden Schaden am Atomkraftwerk von Fukushima an, was in der Folge zu einer der schwersten Reaktorkatastrophen der Geschichte führt. Noch heute gibt es in der Provinz Fukushima eine radioaktiv verseuchte Sperrzone. 80‘000 Menschen warten noch immer darauf, dorthin zurückkehren zu können.

Autor Thomas Rüst (62) ist für seinen Roman «Bens Fukushima» nach Japan gereist. Er hat sich Freiwilligen angeschlossen, die sich in der Sperrzone um verwaiste Katzen kümmern. Im «Treffpunkt» berichtet er von der beklemmenden Stille in diesem Gebiet. Und er erzählt, wie die Natur langsam aber sicher überhandnimmt.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Stefan Wüthrich