Jammern – ein Ventil, das der Mensch wirklich braucht?

Wir Menschen jammern gerne und ausgiebig. Wir jammern am Arbeitsplatz, beim Feierabendbier, in der Schule – oder auf dem Weg zur Arbeit. Alles kommentieren wir mit einem schweren und langen Seufzer. Ist das wirklich nötig? Der «Treffpunkt» sucht nach Antworten.

Schlechtgelauntes Emoji.
Bildlegende: Jammern: Ventil oder Abwärtsspirale? Colourbox

«Jammern und Klagen ist der Soundtrack unserer heutigen Gesellschaft», sagt der Kommunikationsexperte Dani Nieth. Diese Jammerei ging ihm so auf die Nerven, dass er beschloss, ein Buch darüber zu schreiben. Schnell stellte er fest, dass Jammern bei uns eine Kultur ist. Und dass es in kaum einer anderen Sprache so viele Jammer-Synonyme gibt, wie im Deutschen. Nörgeln, klagen, motzen, meckern, murren, maulen.

In der Sendung «Treffpunkt» zeigt Nieth auf, dass Jammern alles andere als gut ist. «Wer jammert, begibt sich freiwillig und meist lustvoll in eine Opferhaltung. Diese Klagen wollen Aufmerksamkeit generieren.»

Dani Nieth gibt Ratschläge, wie man mit dem Jammern aufhören kann und erklärt in der Sendung, wie man die Opferrolle bewusst verlässt.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Sirio Flückiger