Jukebox - die neuste Musik aus dem Automaten von einst

Die Musikboxen in den Restaurants waren in den 1950er bis 1970er Jahren in der Schweiz Hitparade und technisches Wunderwerk in einem. In den USA gab es bereits in den 1930er Jahren die ersten Apparate mit Schellackplatten. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden die Musikboxen den Weg nach Europa.

Jukeboxen im Museum.
Bildlegende: Legendäre Geräte: Die Jukebox hat längst ins Museum geschafft. PD

In den 1950er Jahren wurde die Jukebox in der Schweiz populär. Der Durchbruch gelang im Zuge des Rock'n' Roll und Interpreten wie Elvis Presley oder Bill Haley und mit der kleinen Vinilplatte mit 45 Touren.

Dank der Jukebox konnte sich die moderne Musik verbreiten, in einer Zeit, als sich erst wenige Menschen einen Plattenspieler geschweige denn Platten leisten konnten. Die Jukebox war wichtig für die Verbreitung der Populärmusik.

In den 1950er Jahren wurden für das Design der Apparate zunehmend Stilelemente des Fahrzeugdesigns übernommen, wie Heckflossen, Panoramascheiben oder Rücklichter. Deutsche Apparate ähnelten hingegen eher grossen Möbelstücken. Faszinierend an den Jukeboxen war, dass man die Greif- und Abspielautomatik einsehen konnte. Eine Jukebox fasste bis zu 120 Platten.

Musikboxen sind heute nur noch Sammler- und Museumsstücke.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Jürg Oehninger