Kein süsses Leben - zuviel Zucker im Blut

Allein in den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Diabetiker in der Schweiz verdoppelt. Die Weltgesundheits-Organisation WHO rechnet sogar damit, dass Diabetes bereits 2030 die siebthäufigtste Todesursachse sein wird. Die gute Nachricht: mit kleinen Mitteln lässt sich das Risiko stark senken.

Zwei Reihen Würfelzucker und dazwischen farbige Buchstabenwürfel, die das Wort "Diabetes" bilden.
Bildlegende: Rasant wachsende Krankheit Diabetes, im Mittelpunt des diesjährigen Weltgesundheitstages. Colourbox

Zu dicke Autos, zu fette Ernährung, zuwenig Bewegung. So fasst Christoph Henzen die Hauptursachen für die rasante Verbreitung der Zuckerkrankheit zusammen.

Als Chefarzt Endokrinologie und Diabetologie am Kantonsspital Luzern ist Henzen ein absoluter Experte für Zuckerkrankheiten. Im Treffpunkt erklärt er, was beim Stoffwechsel von Zuckerkranken nicht mehr funktioniert und wie sich Diabetes mit einfachen Mitteln heilen oder gar vermeiden liesse: selber kochen statt Fertiggerichte in die Mikrowelle schieben, grundsätzlich weniger Fett im Essen und - mehr Bewegung und Sport.

Aber auch Betroffene kommen im Treffpunkt zu Wort und erzählen, wie sie als Diabetiker leben und wie die Krankheit ihren Alltag verändert.

Experten-Chat

Unser Treffpunktgast Dr. Christoph Henzen beanwortet heute Donnerstag zwischen 11 und 12 Uhr Ihre Fragen zu Diabetes im Experten-Chat hier.

 

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Fredy Gasser