Malediven: So wird heute geflittert

Nach dem «Ja» in der Kirche, heisst es «ab» in die Flitterwochen. Früher waren die Schweiz und das benachbarte Ausland beliebte Reiseziele, heute steht der Indische Ozean zuoberst auf der Wunschliste. In der Sendung «Treffpunkt» erzählen Hörer was sie als Frischvermählte erlebten.

Hütte auf Stelzen im Meer.
Bildlegende: Frischvermählte greifen für Flitterwochen auf den Malediven tief in die Tasche. Colourbox

Die Schweizerinnen und Schweizer verbringen ihre Flitterwochen am liebsten auf den Inseln Mauritius, Seychellen oder den Malediven. Meistens verbringen sie dort zwei Wochen und lassen sich die Reise 4000 Franken und mehr kosten, sagen Reiseanbieter gegenüber dem «Treffpunkt».

Der Wortteil «Flitter» stammt vom deutschen Verb «flittern». Dieses kann neben flimmern, flattern auch lachen oder liebkosen bedeuten. In der Schweizermundart wird seit anfangs des 20. Jahrhunderts das Wort Flitterwoche benutzt. «Vorher sprach man von der «goldige Wuche», «Chüechliwuche», «Küsswuche» oder der «Lächliwuche», erklärt SRF-Mundartredaktor Markus Gasser.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Krispin Zimmermann