Nach dem Terror in Paris: Wie gehen wir mit der Angst um?

Nach den Terroranschlägen in Paris greifen diffuse Ängste um sich. Gewisse Werte, Sicherheiten und Gewissheiten geraten scheinbar völlig durcheinander. Könnte diese Gewalt auch uns in der Schweiz treffen? Kann man überhaupt noch jemandem trauen? Hörerinnen und Hörer und Experten diskutieren.

Transparent mit der Aufschrift «Meme pas peur».
Bildlegende: Wieviel Angst darf man zulassen? Ermutigende Transparente in Paris. Keystone

Die Terroranschläge von Paris haben 132 Menschen aus dem Glück des Wochenendes in den Tod gerissen. Trafen die Gräuel des Islamischen Staates bisher die Menschen vor allem in Nahost, ist der Terror seit dem Wochenende «endgültig in Europa angekommen», so der Grundtenor.

Die Ereignisse in Paris treffen aber auch uns alle, die nicht in Paris leben, in Frankreich, im Irak, in Syrien. Die örtliche Nähe der jüngsten Terror-Anschläge erschreckt. Die Brutalität der jüngsten Terror-Anschläge sät aber auch geistige Gewalt: Panik, Angst, Unsicherheit.

Könnte diese Gewalt nicht auch uns in der Schweiz treffen? Kann man überhaupt noch jemandem auf der Strasse, im Zug, im Restaurant trauen? Es sind diffuse Ängste, die um sich greifen; scheinbar gewisse Werte, Sicherheiten und Gewissheiten geraten völlig durcheinander.

Was sind das genau für Ängste, die drohen uns den Boden unter den Füssen wegzuziehe? Wie gehen wir mit unseren eigenen Ängsten um? Diese Fragen will der Treffpunkt diskutieren mit Hörerinnen und Hörern und mit Lukas Niederberger, der sich als Theologe und Autor seit vielen Jahren mit Krisen und Ängsten auseinandersetzt.

Wie verhalten Sie sich nach den Geschehnissen in Paris? Leben Sie weiter als wäre nichts gewesen? Vermeiden Sie grosse Menschenmassen? Schreiben Sie Ihre Meinung unten ins Kommentarfeld.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Fredy Gasser