Nanopartikel - nette Zwerge oder böse Wichte?

Sie machen Velorahmen leichter und stabiler oder blocken das UV-Licht und schützen uns so vor der Sonne. Mit Nanopartikeln sind neue Arten der Materialherstellung möglich. Sie bergen aber auch Risiken für unsere Gesundheit. Die Sendung «Treffpunkt» bleuchtet Chancen und Risiken der Nanotechnologie.

Modell eine Nanotubes: Auf Deutsch heissen sie Kohlenstoffnanoröhren.
Bildlegende: Modell eine Nanotubes: Auf Deutsch heissen sie Kohlenstoffnanoröhren. Keystone

Rund 50'000 mal kleiner als der Durchmesser eines menschlichen Haares sind die Nanopartikel oder «Zwergenteilchen», wie sie auf Deutsch heissen. Sind sie in einem festen Material gebunden, haben sie vor allem Vorteile. Was aber, wenn sie lose in die Umwelt gelangen?

Peter Gehr, emeritierter Professor der Universität Bern, leitete das nationale Forschungsprojekt «Chancen und Risiken von Nanomaterialien» des Nationalfonds. Im «Treffpunkt» erklärt er, wo die Forschung heute steht in Sachen Risiken der Nanopartikel für Gesundheit und Umwelt und ob die Nanopartikel jetzt nette Zwerge oder böse Wichte sind. 

Moderation: Ladina Spiess, Redaktion: Mark Schindler