Nepal - kein Benzin, kein Gas, aber neue Häuser

Vor sieben Monaten erschütterten Erdbeben Nepal, rissen 8000 Menschen in den Tod, foderten 16'000 Verletzte. Tausende von Häusern, Strassen und weiterer Infrastruktur waren zerstört. Der Wiederaufbau mit internationaler Hilfe lief bald an, stockt aber seit bald zwei Monaten.

Frauen und Kinder sitzen auf leeren Gasflaschen.
Bildlegende: Leere Gasflaschen: In Kathmandu wollen Frauen und Kinder ihre Gasflaschen auffüllen. Keystone

Indien blockiert Rohstoff-Transporte nach Nepal. Die so genannte «Benzin-Krise» sind die Spannungen zwischen Indien und Nepal grösser geworden.

Trotzdem zeigen sich Schweizer Hilfswerke für den Wiederaufbau von Nepal optimistisch, wie Ernst Lüber von der Glückskette betont: Vor allem der Wiederaufbau von öffentlichen Gebäuden rücke voran.

Der Bau von Privathäusern allerdings sei sehr erschwert, sagt SRF-Südasien-Korrespondentin Karin Wenger: Benzin und Treibstoff allgemein seien bis zu fünfmal teurer als vor der Blockade.

Nepal und die «Benzinkrise»: Was heisst das für den Alltag in Nepal? Für den Wiederaufbau? Diesen Fragen geht der «Treffpunkt» auf den Grund.

Redaktion: Fredy Gasser