«Nomen est Omen» – Die Macht der Namen

«Nomen est Omen» sagt man. Dahinter steckt die Vermutung, dass man vom Namen Rückschlüsse auf die Person ziehen kann. Tatsächlich können Namen prägend sein – im Positiven und im Negativen. Die Sendung «Treffpunkt» zeigt Zusammenhänge auf.

Ein Schild mit dem Namen "Kevin"
Bildlegende: Wer Kevin heisst, hat es in der Schule möglicherweise schwerer als andere Kinder. Keystone

Wer Kevin heisst, hat es in der Schule möglicherweise schwerer als jemand mit Namen Maximilian. Eine Studie belegt, dass sich Lehrer vom Namen ihrer Schüler beeinflussen lassen und zum Beispiel dem Namen Kevin schlechte Eigenschaften zuschreiben. Das kann sogar dazu führen, dass Kevin strenger benotet wird als seine Kameraden.

Frau Rebentrost ist Wein-Fachfrau

Im «Treffpunkt» kommt ein Namenssammler zu Wort, der auf der Suche ist nach Namen, wo sich das Sprichwort «nomen est omen» bewahrheitet. Auf seiner Liste stehen zum Beispiel ein Wildhüter namens «Jäger», eine Wein-Fachfrau namens «Rebentrost» und ein Küchenchef-Instruktor namens «Ravioli».

Zudem erzählen Hörerinnen und Hörer, wie sie zu ihrem Namen stehen und wie sie davon geprägt wurden.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Anna Wepfer