Obdachlos in der kalten Jahreszeit

Mit dem Winter kommt für viele Obdachlose die harte Zeit des Jahres. In vielen Schweizer Städten verbringen Menschen trotz Kälte die Nächte im Freien. Der «Treffpunkt» spricht mit Obdachlosen und Sozialhelfern über das Leben auf der Strasse.

Ein Mann bereitet neben Angehörigen der SIP (Sicherheit, Intervention, Praevention, Stadt Zuerich) seine Schlafstätte unter einer Brücke vor. Obwohl in der Stadt Zürich ein grosses Angebot an Notschlafplätzen besteht, will der Mann nicht umziehen und schläft trotz Minustemperaturen im Februar 2012 draussen.
Bildlegende: Ein Mann bereitet neben Angehörigen der SIP (Sicherheit, Intervention, Praevention, Stadt Zuerich) seine Schlafstätte unter einer Brücke vor. Obwohl in der Stadt Zürich ein grosses Angebot an Notschlafplätzen besteht, will der Mann nicht umziehen und schläft trotz Minustemperaturen im Februar 2012 draussen. Keystone

Verglichen mit dem Ausland ist die Situation in der Schweiz nicht dramatisch. «In der Stadt Bern übernachten zurzeit 16 Obdachlose im Freien. Wir sind regelmässig unterwegs und haben vor ein paar Tagen Schlafsäcke verteilt», sagt Ruedi Löffel von der kirchlichen Gassenarbeit Bern.

In Zürich verbringen gut ein Dutzend Randständige die Nacht im «Pfuusbus», einer Institution von Pfarrer Ernst Sieber. Unsere Reporterin hat die aussergewöhnliche Schlafstelle besucht. 

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Krispin Zimmermann