Paralympics: Nach den Spielen ist vor den Spielen

Am 7. März beginnen in Sotschi die Paralympics. Die Schweizer Delegation ist durch acht Ski Alpin-Athleten vertreten. Ist Behindertensport auch Spitzensport? Warum finden die Paralympics weniger Beachtung als die «grossen» Spiele? Der «Treffpunkt» sucht Antworten und schaltet nach Sotschi.

Goldmedaillen-Gewinner Christoph Kunz jubelt 2010 in Vancouver im Rollstuhl.
Bildlegende: Goldmedaillen-Gewinner Christoph Kunz jubelt 2010 in Vancouver. Keystone

Der Behindertensport auf Spitzenniveau bewegt sich zwischen Bewunderung und fehlender Beachtung: Nach der Euphorie an den Sommerspielen in London 2012 wird sich zeigen, ob auch in Sotschi der Funke überspringt. Fakt ist: Zwar hat die Schweiz an den Paralympics regelmässig Medaillen gewonnen. Aber sie hat in den vergangenen Jahren im Vergleich auch Boden verloren. Die Rahmenbedingungen sind hierzulande nach wie vor schlechter als bei anderen Nationen.

Der «Treffpunkt» lässt Sotschi-Teilnehmer zu Wort kommen, schaltet an die Paralympics und spricht mit Matthias Strupler, Chefarzt Sportmedizin am Swiss Olympic Medical Center in Nottwil und langjähriger Delegationsarzt des Schweizerischen Paralympic-Teams.

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Paralympics: Schweizer Ziele

2:48 min, aus sportaktuell vom 6.3.2014

Moderation: Reto Scherrer, Redaktion: Samuel Schmid