«Rüüdig» ist «föchelig» luzernisch

In unserer Mundart können wir mit vielen verschiedenen Worten etwas verstärken. Der Luzerner sagt zu einem schönen Tag, dass es «rüüdig» schön ist und die Appenzellerin spricht von einem «föchelig» feinen Mittagessen, wenn es ihr gemundet hat. Die Rede ist von Verstärkungswörtern.

Ein «choge», «schüüli» oder «hüüne» schöner Blich ins Dorf.
Bildlegende: Ein «choge», «schüüli» oder «hüüne» schöner Blich ins Dorf. Keystone

Viele der Verstärkungswörter, die wir täglich verwenden, sind überregional, gesamtschweizerdeutsch oder sogar gesamtdeutsch. Zum Beispiel: «sehr» oder «mega». Gleichzeitig verfügen wir auch über eine grosse Vielfalt an regionalen Verstärkungswörtern. Zum Beispiel: «majöörisch» (GL), «uverschamt» (BE) oder «choge» aus der Ost- und Innerschweiz.

Hunderte solcher Verstärkungswörter gibt es, sagt SRF-Mundartredaktor André Perler. In der Sendung «Treffpunkt» erklärt er Verstärkungswörter, die den SRF1 Hörerinnen und Hörern besonders gefallen. Wir erfahren die Wurzeln der Wörter und warum sie eingesetzt werden. 

Via WhatsApp (an 079 132 132 1) können Sie uns bereits jetzt mit einer Sprachnachricht erzählen: Welches Wort für «sehr» braucht man in Ihrer Region?