Schummeln in der Schule – gilt oder gilt nicht?

Der Frühling ist die heisse Jahreszeit in der Schule: Schon bald entscheiden die Schlussnoten über die nächste Klasse, den Eintritt ins Gymnasium oder den Abschluss der Lehre. Lieber als dem eigenen Wissen vertrauen da viele auf den Spickzetel oder das Handy. Wenn nur die Lehrer nicht wären.

Ein Mann schaut auf das Blatt seiner Pultnachbarin.
Bildlegende: Erzählen Sie uns: Wie haben Sie früher gespickt? Colourbox

So nicht! Das sagt jetzt ein Luzerner Gymnasium und will Schüler von den Matura-Prüfungen ausschliessen können, wenn sie in vorbereitenden Prüfungen beim Schummeln erwischt werden.

(K)ein Kavaliersdelikt?

Schummeln in der Schule hält sich über Generationen. Und wir erinnern uns doch so gerne an die eigene Schulzeit. Die klitzekleinen Zahlen auf dem Radiergummi, der Spickzettel in der Grösse des Daumennagels: Wenn es darum geht, das eigene Schulwissen für die Prüfung zu ergänzen, war und ist Phantasie gefragt. Und irgendwie ist doch Spicken bei der Prüfung ein Kavaliersdelikt. Oder eben doch nicht?

Erzählen Sie Ihre Spickgeschichte

Der «Treffpunkt» erzählt Ihre Geschichte rund ums Spicken in der Schulprüfung, über die perfekte Tarnung oder das peinliche Erwischtwerden. Schreiben Sie Ihre Spick-Geschichte unten ins Kommentarfeld oder per Mail ins Studio.

Dazu erzählt ein Gymnasiast, warum er lange selber geschummelt hat – und es heute bleiben lässt. Und der Prorektor eines Gymnasiums erklärt, wie seine Schule Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler gemeinsam zur Ehrlichkeit bei Schulprüfungen motiviert.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Fredy Gasser