Sie steigen in die Tiefe: Höhlenretter

Der Fall erregt Aufsehen: Ein erfahrener Höhlenforscher verunglückt in rund 1000 Metern Tiefe. Der Mann ist ansprechbar, muss aber ausharren: Seit Sonntag versucht ein Team von Höhlenrettern, den Mann zu bergen. Die Sendung «Treffpunkt» beleuchet die Arbeit der Retter.

Höhlenretter bergen einen Verletzten.
Bildlegende: Höhlenretter von Speleo-Secours Schweiz üben die Bergung eines Verletzten. zvg

Das Drama passierte am Sonntag in den Riesending-Höhlen: Nach einem Steinschlag verunglückt ein Forscher schwer, ist jedoch ansprechbar. Der Mann liegt rund 1000 Meter unter der Erdoberfläche.

Retter versuchen nun, den Mann im Höhlensystem zu erreichen. Das ist jedoch gar nicht einfach: Die Riesending-Schachthöhle in den Berchtesgadener Alpen ist die tiefste und längste Höhle Deutschlands. Das gigantische Gangsystem umfasst eine Länge von knapp 20 Kilometern. Die Schächte sind glitschig und einige Stellen extrem eng. Manche Passagen sind sogar nur überwindbar, wenn man den Kopf schräg legt, ausatmet und den Bauch einzieht. Für die Höhlenretter also eine grosse Herausforderung.

Wir fragen im «Treffpunkt», wie die Ausbildung der Höhlenretter aussieht und wie sie trainiert werden, damit sie sich in der Enge zurechtzufinden.

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Hilfe im Höhlendrama

4:03 min, aus 10vor10 vom 11.6.2014

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Rouven Born