Siezen Sie noch oder duzt Du schon?

Duzen oder Siezen? Die Frage klingt banal, birgt aber oft Zündstoff. Im Privaten und auch am Arbeitsplatz ist es nicht mehr so einfach zu entscheiden, wann ein «Du» und wann ein «Sie» angebracht ist. Ein «Du» signalisiert soziale Nähe und Sympathie. Das «Sie» steht für soziale Distanz und Respekt.

Die Umrisse von zwei Männern, die sich die Hand reichen, und zwei Frauen.
Bildlegende: «Du» oder «Sie»? Manchmal eine heikle Entscheidung. Colourbox

Die Grenzen zwischen förmlichem «Sie» und freundschaftlichem «Du» haben sich in den letzten Jahrzehnten verschoben. Das «Du» ist klar auf dem Vormarsch. Viele empfinden den Wandel als angenehm: «Es gibt weniger Machtgefälle im Geschäft» oder «Man kommt leichter ins Gespräch», ist oft zu hören.

Duzen als neuer Führungsstil?

Was andere, kleinere Firmen schon seit Jahren so handhaben, beschäftigt zunehmend auch Grossunternehmen: Eine Personalumfrage bei den SBB zeigt, dass sich 85 Prozent der Belegschaft das generelle «Du» wünschen.

Der «Treffpunkt» geht dem Wandel der Ansprache auf den Grund, lässt Hörerinnen und Hörer zu Wort kommen und spricht mit einer Knigge-Expertin über den richtigen Einsatz vom «Du».

Stimmen Sie ab!

Wie handhaben Sie den Umgang mit dem «Du» in ihrem Arbeitsumfeld? Stimmen Sie ab und schreiben Sie uns über Ihre Erfahrungen auf studio@srf1.ch.

Moderation: Mike La Marr, Redaktion: Samuel Schmid