Tessiner Küche: Polenta, Risotto und das «Brot der Armen»

Die Tessiner Küche ist bis heute geprägt von den traditionellen Rezepten der einfachen Bevölkerung. Doch was früher als Grundnahrungsmittel für arme Leute galt und heute von der älteren Tessiner Bevölkerung verschmäht wird, gilt für Deutschschweizer als Genuss und Inbegriff des Tessiner Lebensstils.

Teller mit Polenta im Vordergrund, dahinter ist unscharf ein Tessiner Grotto zu erkennen. Draussen sitzen an einem Steintisch mehrere Personen, eine Kellnerin geht vorbei.
Bildlegende: Typisches Menue in einem Tessiner Grotto: Polenta Keystone

Das Tessin gilt als Sehnsuchtsort für viele Deutschschweizer. Einen grossen Anteil daran trägt auch das Essen. Polenta, Risotto und Kastanien sind für Deutschschweizer der Inbegriff von «dolce far niente».

Aber eigentlich sind die traditionellen Gerichte alles Importprodukte aus der Lombardei, weiss Ruedi Trefzer, der SRF1-Experte für Ess- und Trinkkultur.

Der «Treffpunkt» geht der Frage nach, was die Tessiner Küche ausmacht und zeigt, was Hörerinnen und Hörer mit der Tessiner Küche verbinden.

Autor/in: Sandra Witmer, Moderation: Adi Küpfer