Unser Alltag – alles Demokratie oder was?

Sie denken an Demokratie. Fällt Ihnen auch als erstes die Schweiz ein? Auf den ersten Blick scheint es, als ob demokratische Grundregeln nicht nur politisch gälten, sondern auch im Schweizer Alltag. Nur: So stimmt das eben nicht. Der «Treffpunkt» auf der Suche nach der Demokratie im Alltag.

Eine vierköpfige Familie am Esstisch.
Bildlegende: Wer trifft hier die Entscheidungen? Colourbox

Gerade in der Familie, aber auch bei sonstigen Beziehungen aller Art stellt der Soziologe und Historiker Kurt Imhof fest: Gemeinschaften sind nicht demokratisch reguliert. Vielmehr funktionieren sie oft über die Tatsache, dass man in vielen Aspekten gleichgeschaltet ist. Oder dass man vieles vermeidet, was zu Kontroversen führen könnte. Andererseits sorgt das weitverzweigte Vereinswesen für viel Demokratie im Alltag.

Im «Treffpunkt» sollen Familien und andere Beziehugen zu Wort kommen: Wie fällen sie Entscheide, vom TV-Programm bis zum Ausflugsziel? Entscheidet Mann oder Frau allein oder sind alle, also auch die Kinder, miteinbezogen? Vielleicht liegt die Antwort sogar irgendwo in der Mitte - ganz Schweizer Demokratie also.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Fredy Gasser