«Urban Knitting» – Stricken ist wieder in

Stricken - Lisme - ist in der Schweiz im Trend. Soeben haben «Guerilla-Strickerinnen» in Basel die vier Rheinfähren regelrecht eingestrickt, mit temporären Wollmänteln versehen. Hinter dieser urbanen Idee des öffentlichen Strickens steckt aber mehr als nur ein kreatives Happening.

Thomy Scherrer wurde im «Treffpunkt» eingestrickt.
Bildlegende: Thomy Scherrer wurde im «Treffpunkt» eingestrickt. SRF

Zusammen stricken, Stricktreffs in öffentlichen Bibiliotheken oder am Stammtisch zeigt, dass etwas von Hand herzustellen wieder hoch im Kurs steht und nicht mehr (nur) das Hobby gelangweilter Seniorinnen ist. Stricken verliert das «Grossmutter-Image» und wird aus der verstaubten Ecke des Kirchgemeindebazars weggeholt. Stricken ist nicht die ultimativ neue Masche, aber sie entschleunigt den Alltag auf einfache Art.

Urban Knitting

Urban Knitting oder auch Guerilla-Knitting genannt, ist eine Form der Streetart, bei der Gegenstände im öffentlichen Raum durch Stricken verändert werden. Es können auch Accessoires oder Möbel eingestrickt werden.

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Jürg Oehninger