Von der Skipiste auf direktem Weg in den Ops

Nur kurz den Ski verkantet. Stechender Schmerz im Knie. Sturz. Nächster Halt: Notfallstation. 26'000 mal verunfallen Skisportler in der Schweiz. Pro Saison. Einige davon kommen ins Kantonsspiptal Graubünden. «Treffpunkt» ist dabei, wenn ein Skiausflug im Operationssaal endet.

Ein eingeschientes Bein auf einer Spitalbahre, die Skihose ist noch an, die Skischuhe noch am Fuss.
Bildlegende: Direkt von der Skipiste auf die Spitalbahre: 26 000 Skisportler verletzten sich jährlich in der Schweiz. SRF

Skifahrerinnen und Skifahrer verletzten sich meistens an der Hüfte, am Bein oder am Fuss. Solche Unfälle machen mehr als die Hälfte aller Unfälle im Wintersport aus. Die Schweizerische Unfallversicherung Suva verzeichnet in ihrer jüngsten Statistik rund 48'000 Wintersport-Unfälle insgesamt.

Der «Treffpunkt» besucht deshalb eine der Schweizer Schneesport-Regionen, beziehungsweise die Notfall-Station des Kantonsspitals Chur. Begleitet den Helikopter-Transport von der Unfallstelle ins Spital. Zeigt auf, wie die Notfallstation die vielen Unfälle koordiniert. Begleitet einen Patienten in den Operationssaal. Und sitzt auch ans Spitalbett. Zum Trost für die verpatzte Skisaison.

Im Notfall vom Kantonsspital Graubünden in Chur

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Sirio Flückiger