Weibliche Genitalverstümmelung – und was dies die Schweiz angeht

Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) - in der Schweiz verboten, aber weltweit immer noch millionenfach verbreitet. Auch in der Schweiz sind es tausende von Frauen, die beschnitten werden und Mädchen, die diesbezüglich gefährdet sind.

Eine menschengrosse weisse Puppe, auf dem Rücken stilisiert ein blutroter Frauenkörper und ein blutrotes Messer.
Bildlegende: Protest allein genügt nicht, Aufklärung tut Not gegen weibliche Genitalverstümmelung. Keystone

Die Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung ist sowohl in der Schweiz selber als auch im Ausland verboten, wenn es sich bei den Betroffenen um Mädchen handelt, die in der Schweiz leben. Bis heute wurde lediglich ein einziger Fall vor Gericht gebracht. Alerdings gibt es noch erheblichen Aufklärungsbedarf, vor allem bei
Migrantinnen und deren Familien. Im «Treffpunkt» berichten eine Projektleiterin von Terre des Femmes sowie eine interkulturelle Vermittlerin und Übersetzerin, wie sie Migrantinnen, Mädchen und deren Familien aufklären

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Jürg Oehninger