Wenn Freiwillige Leben retten

Die einen rücken aus, um Leben zu retten. Die anderen sitzen am Telefon, hören Verzweifelten zu und handeln. Belastbare Freiwillige braucht es bei den First Responders und am Telefon 143 der Dargebotenen Hand. Wie findet man Freiwillige, die auch vor grossen Aufgaben nicht zurückschrecken?

Drei freiwillige Helfer kümmern sich um einen Verunfallten.
Bildlegende: Der Firstresponder ist der Erste am Unfallort und leistet Erste Hilfe bis die Ambulanz des Rettungsdienstes eintrifft.

Radio SRF 1 und «Schweiz aktuell» suchen «Helden des Alltags 2016» – Menschen, die sich freiwillig und unentgeltlich engagieren. Bis am 4. Dezember können Sie Ihre Heldin oder Ihren Helden hier anmelden.

Freiwillig bei der Dargebotenen Hand und bei den First Responders

Im «Treffpunkt» rücken zwei Organisationen ins Zentrum, in denen es besonders belastbare Freiwillige braucht. 600 Freiwillige braucht es, damit das Sorgentelefon 143 der Dargebotenen Hand rund um die Uhr funktioniert. Es braucht Männer und Frauen mit Lebenserfahrung, die auch in schwierigen Situationen, kühlen Kopf bewahren und die nötige Hilfe organisieren können – zum Beispiel bei einer Suizidandrohung.

Kühlen Kopf, Schnelligkeit und Mitgefühl: Diese Eigenschaften sind auch bei den Freiwilligen von First Responders gefragt. Sie werden bei einem Notfall sofort aufgeboten und sind die ersten am Ort des Geschehens. Sie leisten erste Hilfe, bis die Ambulanz des Rettungsdienstes eintrifft. First Reponders retten Leben, so wie die Freiwilligen der Dargebotenen Hand.

Gäste im «Treffpunkt»

  • Franco Baumgartner, Geschäftsleiter Dargebotene Hand 143 – Schweizer Sorgentelefon
  • Beat Baumgartner, Projektleiter First Responders Kanton Bern, Leiter Rettungsdienst Spital STS Thun

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Christine Hubacher