Wer nicht mehr sammelt, der stirbt

Die Schweiz ist ein Museumsland. 2016 statteten über 13 Millionen Menschen einen Besuch in einem grossen Schweizer Museum ab. Vergessen darf man aber auch die kleinen zum Teil privat geführten Museen nicht. Viele sind in der eigenen Wohnung durch eine grosse Sammlerlust entstanden.

In einem Raum stappeln sich ganz viele Paar Jeans.
Bildlegende: Seit 43 Jahren sammelt Ruedi Karrer Jeans aus aller Welt. SRF

In der Sendung «Treffpunkt» erklärt uns der Psychologe Thomas Estermann warum wir Menschen gerne sammeln. Er sagt: «Sammeln ist ein Urtrieb, wer nicht sammelt, der stirbt».

Ruedi Karrer begann in den 70er Jahren Jeans zu sammeln. Mittlerweile hat er über 14'000 Paar Jeans aus aller Welt. «Mein Grösster Traum ist es, ein privates Jeansmuseum zu haben, mit offiziellen Öffnungszeiten, nicht nur auf Anfrage».

Diesen Traum hat sich Maria Magdalena Kaufmann 2005 erfüllt. Allerdings musste sie für ihre Teddybärensammlung in Baden im Kanton Aargau ein ganzes Haus kaufen.

Und wir besuchen im «Treffpunkt» Markus Osterwalder. Der Appenzeller kommt gerade aus Pyeongchang in Südkorea zurück. Der 53-Jährige hat weltweit eine der grössten privaten Olympia-Sammlungen. Mit neuen Souvenirs aus Südkorea wird seine Sammlung jetzt noch grösser.