Wie das Attentat von Luxor die Schweiz erschütterte

Noch nie zuvor hat ein Attentat die Schweiz so fassungslos gemacht, wie der Terroranschlag im ägyptischen Luxor am 17. November 1997. 62 Tote, darunter 36 Schweizerinnen und Schweizer: So lautete die erschütternde Bilanz. Nach 20 Jahren blickt die Sendung «Treffpunkt» auf dieses Ereignis zurück.

Vor der Tempelanlage stehen zwei Soldaten.
Bildlegende: Die Tempelanlage Hatschepsut in Luxor. Keystone

Der Zürcher Journalist Felix E. Müller hat den Anschlag in Luxor dank viel Glück überlebt. Auch er war zum Zeitpunkt des Angriffs als Tourist in der Tempelanlage Hatschepsut, konnte sich aber zusammen mit seiner Frau vor den Terroristen verstecken. Inzwischen habe er die grauenvollen Ereignisse von damals verarbeitet, sagt er. Das Geräusch der Gewehrsalven hat er aber heute noch in den Ohren.

Peter Spring war damals beim Reiseveranstalter «Hotelplan» zuständig für die Destination Ägypten. Am 17. November 1997 musste er die Nachricht in Empfang nehmen, dass eine seiner Reisegruppen in ein Terrorattentat geraten war. Kurz darauf sass er selber im Flugzeug nach Luxor, um sich vor Ort um die Überlebenden und die Angehörigen der Opfer zu kümmern. Er sagt, seit dem Attentat in Luxor sei die Reisebranche professioneller auf Krisensituationen vorbereitet.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Anna Wepfer