Wie das SMS unsere Kommunikation verändert hat

«Merry Christmas» – das stand im ersten SMS der Welt. Verschickt wurde es vor 25 Jahren. Seither hat der «Short Message Service» die Welt erobert, unsere Kommunikation und unsere Sprache verändert. Der «Treffpunkt» zeigt, warum diese 160 Zeichen so erfolgreich waren.

Altes Handy mit SMS auf dem Bildschirm
Bildlegende: Am meisten SMS werden seit jeher an Neujahr versendet. Keystone

Das SMS hat als neue Technologie unser Kommunikationsverhalten auf den Kopf gestellt. Wer ein SMS tippt orientiert sich an der mündlichen Sprache, schreibt vermehrt Mundart statt Hochdeutsch und ignoriert oft Rechtschreibung und Grammatik. Da für SMS lange eine Höchstgrenze von 160 Zeichen galt, haben wir den Kurznachrichten auch viele platzsparende Abkürzungen zu verdanken, wie «LG» (Liebe Grüsse) oder «HDG» (Ha di gern).

Sprachwissenschaftlerin Christa Dürscheid erforscht seit vielen Jahren unsere SMS-Gewohnheiten. Im «Treffpunkt» sagt sie, ob wir mit dem Simsen das richtige Schreiben verlernen und welche Rolle Emojis in der modernen Kommunikation spielen.

Digital-Redaktor Jürg Tschirren erklärt ausserdem, ob die Tage des SMS gezählt sind oder ob es sich trotz Konkurrenz von Gratis-Diensten auch in Zukunft halten wird. Und Hörerinnen und Hörer berichten von SMS-Nachrichten, die für ihr Leben eine zentrale Rolle gespielt haben.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Anna Wepfer