Wie klimafreundlich sind wir wirklich?

Lichter löschen, ab und an Zug fahren statt Auto und Früchte aus der Region kaufen statt aus Übersee: Viele von uns glauben, sie seien im Alltag klimafreundlich unterwegs. Aber stimmt das auch? Die Sendung «Treffpunkt» prüft, wie wirksam unsere beliebtesten Klima-Massnahmen wirklich sind.

Die Alpen mit ihren Gletschern sind vom Klimawandel besonders betroffen.
Bildlegende: Die Alpen mit ihren Gletschern sind vom Klimawandel besonders betroffen. Keystone

3 Grad Celsius: Um so viel erhitzt die Klimaerwärmung die Schweiz bis Ende dieses Jahrhunderts – das sagen die Modelle von Klimaforschern. Klar: Der Klimawandel ist ein globales Problem, trotzdem können auch Herr und Frau Schweizer in ihrem Alltag etwas für den Klimaschutz tun. Bloss was?

Laut einer SRG-Umfrage sind die aktuell beliebtesten Massnahmen in der Schweiz: ÖV nutzen, Strom sparen, weniger Auto fahren. Richtig wirkungsvoll sei das noch nicht, sagt der Klimawissenschaftler Urs Neu in der Sendung «Treffpunkt». Denn wirklich entlasten würden wir das Klima vor allem, wenn wir deutlich weniger flögen. Und danach sieht es im Moment (noch) nicht aus.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Anna Wepfer