Wo etabliert sich die virtuelle Realität im Alltag?

Wenn man die Wirklichkeit nicht nur sieht, sondern auch wie richtig wahrnimmt, obwohl sie «nur» in Echtzeit computergeneriert ist, dann spricht man von virtueller Realität. Im «Treffpunkt» geht es um Nutzen und Grenzen – und um eine rasante 360-Grad-Fahrt durch den neuen Gotthardtunnel.

Zwei Menschen sitzen auf Stühlen und tragen überdimensionierte Brillen.
Bildlegende: Reale und virtuelle Welten verschmelzen immer mehr. KEYSTONE / Liselotte Sabroe

Heute erlebt man dank «Virtual Reality» nicht nur Flüge, Achterbahnfahrten oder Zugfahrten mit mitunter haarsträubender und nervenkitzelnder Intensität. Auch in der seriösen Alltagswelt hält die virtuelle Realität langsam Einzug, dank immer ausgeklügelterer Technik. Nur zwei Beispiele:

  • Häuser im Planungsstadium lassen sich virtuell begehen oder von allen Seiten her betrachten, wenn man sie schon mal in die echte Umgebung virtuell hineinplatziert.
  • In der Medizin werden traumatisierte Kriegsopfer mit unangenehmer virtueller Kriegsrealität konfrontiert, um sie von Phobien und Paranoia zu heilen.

Was ist der Nutzen der virtuellen Realität? Und wo liegen ihre Grenzen? Der «Treffpunkt» macht sich auf die Suche nach Antworten – in der ganz realen Welt, versteht sich.

In 57 Sekunden durch den 57-Kilometer-Gotthard-Tunnel

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Jürg Oehninger