Zivilcourage - warum wir andern helfen (oder auch nicht)

Unverhofft kommt oft: Immer wieder werden gewöhnliche Menschen zu Lebensrettern. Sie packen zu, wenn andere weggucken oder retten Verunfallte in Not. Was macht die einen zu Helden, die anderen zu Zauderern? Der «Treffpunkt» fragt, was uns zu Alltagshelden macht - oder eben auch nicht.

Zivilcourage ist dann gefragt, wenn Mitmenschen in Not geraten. Hier bei den aktuellen Fluten in Deutschland (Bernburg, 7. Juli 2013).
Bildlegende: Zivilcourage ist dann gefragt, wenn Mitmenschen in Not geraten. Hier bei den aktuellen Fluten in Deutschland (Bernburg, 7. Juli 2013). Reuters

«Zivilcourage kann man lernen», sagt die Psychologin Veronika Brandstätter. Die Professorin für Motivationspsychologie an der Universität Zürich erforscht, was Menschen zu Alltagshelden macht.

Im «Treffpunkt» gibt die Wissenschaftlerin Einblick in ihre Forschung und und zeigt auf, wie das von ihr entwickelte Zürcher Zivilcourage-Training funktioniert. Zudem lässt der «Treffpunkt»Hörerinnen und Hörer zu Wort kommen, die selber schon einmal Situationen erlebt haben, in denen Zivilcourage gefragt war - als Helfer oder Opfer.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Samuel Schmid