Beim Schachtelhalm hilft nur graben, graben, graben

Wer den Schachtelhalm, auch Katzenschwanz genannt, als Unkraut bekämpfen will, braucht viel Ausdauer und muss tief in die Erde graben. Die Urpflanze gilt zu Recht als Überlebenskünstlerin.

Schachtelhalm auf Wiese
Bildlegende: Schachtelhalme gab es schon vor 375 Millionen Jahren. Colourbox

Ihre Wurzeln reichen bis eineinhalb Meter in den Boden. Lässt man beim Ausgraben nur ein einziges Wurzelstück zurück, kann sich die Pflanze wieder fortpflanzen.

Wer das Unkraut regelmässig ausreisst, schwächt zwar die Wurzeln, unterbricht jedoch bloss das Wachstum um einige Wochen.

Schachtelhalme meiden kalkhaltige Böden. Hörer berichten, dass sich die Population von Schachtelhalmen in der Nähe von Steingärten mit den Jahren stark zurückbildete.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Krispin Zimmermann