Schweizer Comedy-Legenden

Wenn Moderator Walter Andreas Müller «Söll emal cho!» ruft, kommen sie alle. Die Komiker und Kabarettisten der Schweiz. Es flattern aber nicht nur Lock- und Spassvögel herbei. Es kommen auch Menschen, die Comedy-Legenden nahestehen und etwas über sie zu erzählen wissen.

Die Reise von Walter Andreas Müller beginnt in Rickenback bei Wil SG. Der erfolgreichste «Teleboy»-Lockvogel Heino Orbini verrät dort am Originaltatort, wie und wo es zum legendären «Söll emal cho!» gekommen ist.

Antonia Limacher und Peter Freiburghaus sind seit fast dreissig Jahren als Duo Fischbach unterwegs. In ihrem eigenen Theäterli in Küssnacht am Rigi sitzen sie ausnahmsweise im Publikumsraum und lassen sich in die Karten blicken.

Mit ihrer Abschiedsshow «Go to Las Vegas» haben es die vier Acapickels 2008 noch einmal so richtig krachen lassen. Anschliessend löste sich die bekannteste «Girl Group» der Schweiz auf.

Regula Esposito, heute als Helga Schneider solo unterwegs, bereut fast nichts - auch nicht, mitten im Zürcher Niederdorf aufgewachsen zu sein.

Der turbulente Hallenstadion-Auftritt des Jazzkönigs Louis Armstrongs von 1955 hat den Kabarettisten Fredy Lienhard inspiriert.

Er erfand Jimmy Muff, die Halbweltfigur mit eigener Gassensprache. Sein Kollege Werner von Aesch hat Jimmy dann in den Programmen des Cabaret Rotstift zu enormer Popularität verholfen.

Barbara Lienhard erinnert sich an ihren Vater und an das zwiespältige Gefühl, als Tochter eines Berufslustigen aufzuwachsen.