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Virus Voyage Adrenalin-Junkie mit Hirn

Tamara Prader (32) ist eine der besten Downhill-Skateboarderinnen der Welt. Und das, obwohl sie erst mit 27 Jahren den Sport für sich entdeckt hat. Mit ihrem Skateboard reist die Prättigauerin um die ganze Welt.

Legende: Video Virus Voyage: Speed Freaks abspielen. Laufzeit 27:03 Minuten.
Aus Virus Voyage vom 25.11.2015.

Was Tamara, Link öffnet in einem neuen Fenster macht, macht sie richtig. Zwölf Jahre lang tanzte sie Ballett auf höchstem Niveau, machte ein Architektur-Studium an der ETH, gab Snowboard-Stunden und wurde dann auch noch «gschwind» eine der besten Downhill-Skateboarderinnen der Welt.

Mit 27 Jahren entdeckte die Prättigauerin den Sport rein zufällig und stiess als eine der Ältesten zum Downhill-Zirkus. Innert kürzester Zeit kämpfte sie sich an die Weltspitze. Denn: Was Tamara macht, macht sie richtig.

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Mit dem Skateboard rund um die Welt

Frankreich, Italien, Amerika, Philippinen, you name it. Tamara erkundet mittlerweile mit ihrem Skateboard die ganze Welt. Das einzige Kriterium auf der Reiseroute: schöne Bergstrecken mit steilen Kurven. Mit bis zu 90 km/h brettert die 32-Jährige die Pässe hinunter und geniesst dabei nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Präzision und Sportlichkeit, die gefordert werden.

Zusammen mit ihrem Mann (Profi-Downhill-Skateboarder Patrick Switzer, Link öffnet in einem neuen Fenster) hat Tamara einen Wohnwagen an der amerikanischen Westküste und reist wann immer möglich zwischen Kalifornien und Vancouver umher, stets auf der Suche nach den schönsten Hängen.

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Realität Alltag

Die gibt's dann doch noch. Tamara liebt das Leben auf Rädern, verdient ihr Geld aber als Architektin in Zürich. Denn: Ausgleich zum Sport braucht die Schweizerin dann doch und «Geld verdienen in der Downhill-Szene ist mehr als schwierig». 70 Prozent Arbeit und 30 Prozent Skaten, das ist Tamaras Zauberformel und auf die schwört sie.

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Bremsen will gelernt sein

Mit 90 Sachen den Berg hinunter, da kassiert man schonmal die eine oder andere Verletzung. Das gehört dazu, findet Tamara. Das Wichtigste beim Downhill-Boarden ist das Bremsen und das ist gar nicht so einfach. Andi Rohrer hat's versucht.

«Virus Voyage»

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