Anics Top 5 in Bukarest

Ob versteckte Gartenbeiz oder traditionelles rumänisches Restaurant, Anic Lautenschlager weiss jetzt, wo man in Bukarest hin muss. Für «Virus» hat sie die noch ziemlich unbekannte Stadt entdeckt und stellt dir hier ihre fünf Highlights vor.

Anics Top 5 aus Bukarest

Palatul Parlamentului – Der Parlamentspalast

So ziemlich niemand in Bukarest mag dieses Gebäude. Kitschig sei es. Und es hängt ein Stück hässliche Geschichte dran: Der ehemalige kommunistische Diktator Nicolae Ceausescu riss für diesen Mega-Bau einen grossen Teil der Altstadt ab. Eindrücklich ist das grösste Gebäude Europas aber allemal. Und wer keinen Bock hat auf die klassische Touri-Führung besucht das Museum Of Contemporary Art - Inklusive Café auf der dazugehörigen Terrasse mit bestem Blick auf die Stadt.

Caru’ cu Bere

Fragt man in Bukarest nach rumänischem Essen, wird man direkt ins Caru’ cu Bere geschickt, eines der ältesten Bierhäuser von Bukarest.  Hier isst man unter neugotischem Gewölbe «Ciorba», wie der Rumäne sagt: Gemüsesuppe mit allem, wobei «alles» meist Fleisch bedeutet.  Da sowohl Einheimische als auch Touristen diese «lebende Legende» kennen und schätzen, sollte man unbedingt reservieren. Praktisch: Nach dem Essen einen Verdauungsspaziergang durch das sehr hübsche Altstadtquartier machen. Nicht umsonst nennt man Bukarest auch «Micul Paris», das kleine Paris.

Pe Baricade

Versteckt hinter hässlichen Häuserblocks liegt dieses kleine, liebevoll zusammengeschusterte Gartenbeizli. Hier kann man an grossen farbigen Holztischen Bier trinken und dem hauseigenen Hund die Ohren kraulen. Pluspunkt: Die sonst in vielen Restaurants und Bars übliche, viel zu laute Beschallung mit meist nicht so toller Musik fällt hier weg. Hier kann man verweilen.

La Fabrica – Die Kulturfabrik

Wohin des Weges, wenn es langsam dunkel wird? La Fabrica ist ein guter Ausgangspunkt. Im Innenhof des alten Fabrikgebäudes kann man lecker Essen, Bier trinken und gleich noch den Veranstaltungskalender checken. Denn im La Fabrica sind auch noch gleich ein Club, eine Konzerthalle und ein Pub beheimatet.

Keine Angst vor wilden Hunden

Ja, es gibt sie: die streunenden Hunde. Über 50 000 sind es schätzungsweise. Sie trotten durch die Strassen, sind aber – wenn man sie nicht provoziert oder füttert - kaum gefährlich. Zudem sind sie ein guter Eisbrecher, um mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Obwohl. Da gibt’s eigentlich gar kein Eis zu brechen. Die Rumänen sind extrem offen und viele der Jungen reden fliessend Englisch. Also: Don’t miss the talk!