Diese 7 Food-Hacks werden dein Leben gesünder machen

Was ist das beste Essen gegen einen Kater? Welches Gemüse esse ich im Winter? Und: Gibt es Alternativen zu Zucker?

Laura Schälchli ist Slow-Food-Gastronomin und lebt für gutes, faires und gesundes Essen. Im Piemont hat die 32-Jährige Zürcherin Slow Food studiert («Das tollste Studium überhaupt») und bietet Kurse für den bewussten Umgang mit Ernährung an. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Blut eines der unterschätztesten Lebensmittel ist? Eben.

«Miso-Suppe! Und zwar Paste, nicht das Pulver - wirkt richtig gut gegen einen Kater.»

«Ich liebe Randen! Es gibt gelbe, gestreifte, rote Randen. Unbedingt frische Randen kaufen. Randensalat mit Baumnüssen ist ein super Winter-Rezept und bringt viel Farbe in die graue Jahreszeit.»

«Agaven-Dicksaft ist gut, aber geschmacklich nicht sonderlich interessant. Honig ist da vielseitiger, wenn man sich mal durch die verschiedenen Sorten probiert. Was ich auch sehr gerne mag, sind Süssholzwurzeln. Reissirup ist ein bisschen teurer im Preis, beinhaltet aber dafür sehr viele Mineralstoffe.»

«Ich würde nicht aufs Datum schauen, sondern kurz am Lebensmittel riechen und ein Stück probieren. Wir haben oft Angst vor den abgelaufenen Lebensmitteln. Das Schlimmste, was passieren kann, ist Durchfall. Die meisten Lebensmittel sind auch nach dem offiziellen Ablaufdatum geniessbar.»

«Gewürze und Kräuter lassen jedes Essen besser schmecken. Petersilie, zum Beispiel, kann man für alles verwenden und das Essen schmeckt gleich besser. Oder getrocknete Gewürze wie Kardamon oder eine Zimtstange pimpen jedes Essen auf. Diese sind zwar auf den ersten Blick teuer, man braucht aber jeweils nur sehr wenig und es ist erst noch gesund.»

Frische Kräuter sind immer in relativ grossen Packungen erhältlich. Oft hat man dann jedoch das Problem, dass die Kräuter nach wenigen Tagen völlig lädiert aussehen. Laura's Tipp:

«  Du nimmst ein feuchtes Küchentuch und wickelst es um die Kräuter. Dann packst du sie in einen Plastiksack und schon sind deine Kräuter eine Woche haltbar. »

«Blut ist leider in eine unessbare Sparte gefallen. Wir können es uns halt auch leisten nur die teuren Stücke vom Tier zu essen. So hat es sich leider entwickelt, dass das Blut in Schlachthäusern täglich für nichts verwendet wird. Das sind Lebensmittel! Das geht in die Kategorie Foodwaste. Blut hat sehr viel Eiweiss und kann man verwenden, um Saucen zu binden oder für Desserts».

TV-Reportage

«Virus Voyage» hat Laura einen Tag auf Einkaufstour begleitet. Die Reportage gibt's hier.