Dieser junge Basler lebt Urban Agriculture

Er betreibt mehrere Gärten mitten in der Stadt. Bastiaan Frich aus Basel macht Urban Agriculture mit Leib und Seele und ernährt sich ausschliesslich von Selbstangebautem.

Wirft man einen kurzen Blick auf das Schaffen von Bastiaan Frich, denkt man schnell an «Hippie Kacke». Doch es steckt deutlich mehr hinter dem Lebensstil und den Projekten vom 27-jährigen Basler.

Urban Agriculture

«Urban Agriculture» bedeutet, einerseits im urbanen Raum Lebensmittel anzupflanzen und diese weiterzuverwerten und anderenseits die regionale Landwirtschaft direkt mit dem Endverbraucher in der Stadt in Beziehung zu bringen: von sozio-kulturellen Sensibilisierungsprojekten bis zu regionalen Vertragslandwirtschaftsprojekten. Bastiaan hat in diesem Bereich diverse Projekte initiiert und ist Vizepräsident vom Urban Agriculture Netz Basel. Der Landhof Gemeinschaftsgarten, in welchem «Virus Voyage» Bastiaan besucht, ist nur eines von diversen Projekten, bei denen Bastiaan aktiv ist. In der Link-Box findest du Infos zu weiteren Projekten.

Essen aus dem Garten

Auf Fleisch verzichtet Bastiaan. Sich und seine Familie ernährt er ausschliesslich mit Produkten aus dem eigenen Garten oder aus Projekten in seiner Umgebung. Nebst dem gängigem Saison-Gemüse landen bei ihm auch Gewächse im Kochtopf, die viele Leute als Unkraut bezeichnen. Dass Brennnesseln
durchaus schmecken können, beweist er in der Sendung.

Wohnen im Lehmhaus

Mit seiner Familie und weiteren Mitbewohnern lebt er in der Nähe von Liestal in einem Haus, welches aus Holz und Lehm aus der Region gebaut ist. Der Energieverbrauch liegt unter dem eines Hauses mit Minergie-Standard. In der Nähe befinden sich die Nuglar Gärten, ein weiteres Projekt bei welchem Bastiaan beteiligt ist.

«Virus Voyage: Natürlich unnatürlich» am 24. November 2014 um 18.30 Uhr auf SRF zwei.