Virus Voyage: Der junge Mönch und der Weltverbesserer

In der 1. Folge trifft «Virus Voyage» auf zwei Menschen, die für etwas Grösseres einstehen und dafür auf sehr viel verzichten. Thomas Fässler lebt seit 8 Jahren im Kloster. Lior Etter setzt sich mit seinem Hilfsprojekt für Afrika ein und hat dafür seine Fussballkarriere an den Nagel gehängt.

Mit 21 Jahren ins Kloster

Thomas Fässler hat sich entschieden: Den Rest seines Lebens wird er als Mönch im Kloster verbringen. «Unserer Generation fällt es heute schwer, Entscheidungen zu treffen. Wenn du dich für etwas entscheidest, lebst du bewusster.» Seinen Lebensalltag widmet Thomas seit acht Jahren dem Glauben und verzichtet dafür auf Vieles, was unserer Generation lebenswichtig erscheint. «Virus Voyage» besucht den jungen Mönchen im Kloster Einsiedeln. Ist das Leben als Mönch einfacher?

Hilfsarbeit statt Fussballstar

Lior Etter (26) hat ihn gelebt: Den Bubentraum vieler junger Männer. Als Fussballprofi beim FC Luzern startete er eine steile Karriere und verdiente gutes Geld. Doch dann wurde sein Bruder krank, Lior dachte viel über das Leben nach und entschloss sich mit 21 Jahren für ein Ende des Fussballtraums. «Die Fussballwelt war mir zu oberflächlich». Nach dem Tod seines Bruders, packte Lior seinen Rucksack und reiste mit seinem ältesten Bruder Morris um die Welt. Auf dieser Reise entstand die Idee für das Hilfsprojekt «Wasser für Wasser». «Virus Voyage» hat den Luzerner im Fussballstadion getroffen und mit ihm über sein neues Leben als Entwicklungshelfer gesprochen.

Noëlle Guidon