Elisabeth Leonskaja, «Grande Dame» des Klaviers

Klein, aber ausgesprochen fein: Das gilt für die Musikwoche, die Jahr für Jahr in Meiringen im Berner Oberland zu erleben ist. Kammermusik wird dabei aufgetischt, dieses Jahr mit zwei Highlights: Den Auftritten der Pianistin Elisabeth Leonskaja und des Quatuor Sine Nomine.

Eine Frau sitzt mit geschlossenen Augen am Klavier
Bildlegende: Keystone / Urs Flüeler

An beiden Konzerten war auch Musik von Dmitri Schostakowitsch zu hören. Das Klavierquintett, das die weltbekannte Pianistin Leonskaja quasi ihr ganzes Musikerleben schon mit sich führt und entsprechend verinnerlicht hat. Und ein Streichquartett von Schostakowitsch, das sich klanglich reizvoll auffächert, mit tiefem Bassinstrument und Bläsern, gespielt vom Quatuor Sine Nomine aus Lausanne, das den diesjährigen «Goldenen Bogen» erhalten hat.
Diesen zwei Schostakowitsch-Werken gegenüber stehen zwei Klassiker der Romantik: Robert Schumanns Klavierquintett sowie Franz Schuberts «grosses» Streichquartett in G-Dur.

Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44
Dmitri Schostakowitsch: Klavierquintett g-Moll op. 57

Elisabeth Leonskaja, Klavier
Isabelle van Keulen, Violine
Hyunjong Reents-Kang, Violine
Christoph Schiller, Viola
Patrick Demenga, Violoncello

Konzert vom 6. Juli 2019, Michaelskirche Meiringen (Musikfestwoche Meiringen)

sowie im Anschluss:

Franz Schubert: Streichquartett Nr. 15 G-Dur D887
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73 (arr. von David Walter für Streichquartett, Kontrabass und Bläser)

Quatuor Sine Nomine
Felix Renggli, Flöte
Jean-Louis Capezzali, Oboe
Ulf Rodenhäuser, Klarinette
Olivier Darbellay, Horn
Diego Chenna, Fagott
Rüdiger Ludwig, Kontrabass

Konzert vom 5. Juli 2019, Michaelskirche Meiringen (Musikfestwoche Meiringen)

Das Konzert steht unbegrenzt zum Nachhören zur Verfügung.

Moderation: Moritz Weber, Redaktion: Eva Oertle