Lucerne Festival im Sommer: Zwei kühne Schöpfungen

Wie eine Welt entsteht erzählt uns Joseph Haydn in seiner unsterblichen «Schöpfung». Und Georg Friedrich Haas erschafft dazu den passenden Kommentar.

Portrait von Simon Rattle
Bildlegende: Portrait von Simon Rattle Keystone

Aus dem formlosen Chaos erheben sich Himmel und Erde - und ein hell leuchtender C-Dur-Akkord. Mit diesem Beginn seiner «Schöpfung» hat Haydn Musikgeschichte geschrieben und den Ideen seiner Zeit - der Aufklärung - einen effektvollen Auftritt verpasst.

Wenn Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern nun das über 200 Jahre alte Werk aufführt, will er aber auch wissen: Wie erschafft man heute eine Welt? Zumindest eine musikalische? Und hat deshalb den Komponisten Georg Friedrich Haas um seine Sicht auf die Dinge gebeten.

Georg Friedrich Haas: Ein kleines symphonisches Gedicht für Orchester
Joseph Haydn: Die Schöpfung. Oratorium Hob. XXI:2

Berliner Philharmoniker
Rundfunkchor Berlin
Simon Rattle, Leitung
Elsa Dreisig, Sopran
Mark Padmore, Tenor
Florian Boesch, Bassbariton

Konzert vom 30. August 2017, KKL Luzern

Redaktion: Jenny Berg