Verrückte Ziele

Bei «Winter-Challenge» erleben die Zuschauer drei sportliche und menschliche Abenteuer in atemberaubender Kulisse und lernen neue Sportarten und Menschen kennen, die sich ihrem Sport völlig verschrieben haben.

Der Winter ist ihre Jahreszeit, die Alpen sind der Ort ihrer Leidenschaft. Zwei Sportler und ein Zweier-Team nehmen die Zuschauer mit auf eine ganz besondere Winterreise. In einer dreiteiligen Serie erfährt das Publikum, was Snowkiting ist, wie man Eiszapfen hoch klettert und wie Schlittenhunde zu Höchstleistungen animiert werden.

In der ersten Folge lernen wir drei Extremsportler kennen, ihre Ziele, ihren Geist des Abenteuers und ihre Art des Trainings:
Marco Köppel hat sich ein verrücktes Ziel gesteckt: Der 34-jährige Snow-Kite-Lehrer will sich von seinem Schirm vom Berninapass auf die Fuorcla
dal Caral hinaufziehen lassen. Höhenunterschied: 800 Meter. Maximale Steigung: 40 Grad. Schwierigkeit: Extrem. Sozusagen als mentales Training versucht er, über die Staumauer des Lago Bianco zu springen.

René Weber will zum dritten Mal den Alpen-Trail schaffen, das härteste Schlittenhunde-Rennen Europas. Am Alpen-Trail ist auch Webers Lebenspartnerin Dita Hejcman dabei, sie kümmert sich um das Wohl der Hunde. Die besondere Herausforderung: Weber ist schon 53 und auch seine Huskys sind in die Jahre gekommen. Sie treten an gegen jüngere Konkurrenten, die Crème de la crème des europäischen Schlittenhundesports..

Julian Zanker, 21-jährig, trainiert sich physisch und mental für eine riskante Tour: Er will den Flying Circus an der Breitwangfluh bei Kandersteg erklettern, eine gefährliche Passage durch Eis und Fels. Schwierigkeitsgrad: M10. Erst wenige Extremkletterer haben den Flying Circus geschafft, zum ersten Mal gelang es 1998.