Bisphenol A: Umstrittene Substanz im Plastik

  • Samstag, 24. Mai 2008, 12:40 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 24. Mai 2008, 12:40 Uhr, DRS 2
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    • Samstag, 24. Mai 2008, 15:33 Uhr, DRS 4 News
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    • Montag, 26. Mai 2008, 4:33 Uhr, DRS 4 News

Bisphenol A, wichtiges Ausgangsmaterial in der Kunststoffherstellung, bringt den Hormonhaushalt durcheinander. Das belegen viele Tierversuche, unter anderem auch solche der ETH Lausanne. Kanada und die USA diskutieren bereits, den Stoff aus Babyflaschen zu verbannen.

Das Bundesamt für Gesundheit wartet auf eine Neubeurteilung des Stoffes durch die europäischen Behörden.

Beiträge

  • Bisphenol A: schädliche Wirkung bestätigt

    Nur wenige Chemikalien auf der Welt werden in ähnlichen Mengen hergestellt wie der Stoff «Bisphenol A». Millionen von Tonnen verlassen jährlich die Werke von Dow, Bayer, Hexion und anderen.

    Das Diphenylmethans-Derivat wird in der Kunststoffherstellung verwendet und steht unter Verdacht, Krebs zu erregen.

    Viele Kunststoffflaschen (auch Babyflaschen) und Getränkedosen  enthalten den giftigen Stoff oder sind damit beschichtet. So kann das Bisphenol A in den Körper gelangen. In Tierversuchen lösen schon allerkleinste Mengen gravierende Veränderungen aus. Die schädliche Wirkung von Bisphenol bestätigen jetzt auch Versuche in der Schweiz.

    Patrik Tschudin

  • Noma: Vernachlässigte Tropenkrankheit

    Noma leitet sich vom griechischen Wort «nome-in», zu Deutsch «zerfressen», ab. Es ist eine Infektion, die die Weichteile des Gesichtes und das Knochengewebe zerfrisst. Vor allem kleine Kinder im Alter zwischen 6 Monaten und 6 Jahren sind davon betroffen.

    Kinder, die in extremer Armut und Mangelernährung aufwachsen.

    Martin Heule

  • Was kostet das Ökosystem?

    Wie viel ist eine Feldlerche wert, eine Eiche oder ein Feuchtbiotop? Gar nichts könnte man sagen, denn es gibt ja keinen Markt auf dem man sie kaufen oder verkaufen könnte.

    Trotzdem versuchen immer mehr Forscher, überall auf der Welt Pflanzen, Tieren und ganzen Ökosystemen einen monetären Wert zu geben. Wie das funktioneren soll, hat sich Monika Seynsche erklären lassen.

    Monika Seynsche