Der Neuro-Boom - das Gehirn liegt im Trend

  • Samstag, 28. Februar 2009, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 28. Februar 2009, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 28. Februar 2009, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 28. Februar 2009, 23:03 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 1. März 2009, 0:06 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 1. März 2009, 4:03 Uhr, DRS 4 News
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    • Montag, 2. März 2009, 0:06 Uhr, DRS 4 News
    • Montag, 2. März 2009, 4:33 Uhr, DRS 4 News

Hirnforschung ist im Trend. Kaum eine Wissenschaft lässt es sich heute noch entgehen, einen ihrer Forschungszweige mit dem Attribut «Neuro» zu versehen: von der Neuro-Psychoanalyse, über die Neuro-Theologie bis zu den Neuro-Rechtswissenschaften.

Das Gehirn muss zur Erklärung unterschiedlichster Theorien verschiedenster Disziplinen herhalten.

Entsprechend heftig ist das Gezerre an diesem faszinierenden Forschungsobjekt. Die Publikationsflut ist immens, die Menge der Widersprüche auch. An einer Tagung in Berlin rangen Vertreter und Beobachter des Neuro-Booms um eine gemeinsame Sprache.

Mehr im Internet: wissenschaft.drs.ch

Beiträge

  • Von Ökonomie bis Theologie - Forscher suchen Antworten im Hirn

    Hirnforschung liegt im Trend. Unser Gehirn fasziniert Laien und Forschende gleichermassen. In den letzten Jahren haben die Neurowissenschaften eine regelrechte Publikationsflut produziert. Doch längst sind es nicht mehr nur die traditionellen Hirnforscher, die sich den grauen Zellen widmen.

    Wissenschaftler aus den verschiedensten Disziplinen sind unterdessen auf den Zug aufgesprungen - kaum eine Wissenschaft, die nicht auch eine neurologisches Teilgebiet pflegt: von der Neuro-Ökonomie, über die Neuro-Theologie bis zur Neuro-Psychoanalyse.

    Diese wissenschaftliche Neuro-Bindestrich Euphorie war nun ihrerseits Thema einer Tagung in Berlin.

    Pascal Biber

  • Wer besser aussieht, wird eher gewählt

    In Fernsehinterviews und Wahlveranstaltungen versuchen Kandidaten  durch Kompetenz zu überzeugen und so ihre Wahlchancen zu verbessern. Dabei sind andere Faktoren mindestens ebenso wichtig. Eine neue Studie in der Zeitschrift «Science» zeigt. Die Wahl wird entscheidend beeinflusst vom Aussehen.

    Und nicht nur das: Kinder entscheiden sich auf Grund der Kandidatenbilder für die selben Kandidaten. Ein Gespräch mit dem John Antonakis, Professor für Organisationspsychologie an der Universität Lausanne, der die Studie verfasst hat.

    Christian Heuss

  • Das Klima und das ewige Eis

    10 000 Wissenschaftler und 1.2 Milliarden Dollar Forschungsgelder - das ist der Rahmen für eine der grössten Forschungsoffensive der letzten Jahrzehnte: das internationale Polarjahr. Odette Frey mit einer Bilanz.

    Im Zentrum stand die Frage: Wie reagieren die Polargebiete, also die Arktis und die Antarktis auf den Klimawandel. Unzählige Daten wurden gesammelt, sei es per Satellit, per Eisbrecher, Wetterballon oder Mess-Bojen im Wasser. Dieser Tage geht das Internationale Polarjahr zu Ende.