Diagnose ADHS wird oft zu Unrecht gestellt

  • Samstag, 7. April 2012, 12:40 Uhr
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Beiträge

  • Wird vielen ADHS-Patienten verschrieben: Ritalin.

    Diagnose ADHS wird oft zu Unrecht gestellt

    Eine aktuelle Studie der Universitäten Basel und Bochum zeigt: Das Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitätssyndrom ADHS wird häufig zu Unrecht diagnostiziert wird.

    Die Autorinnen der aktuellen Studie haben Kinder- und Jugendpsychotherapeuten eine schriftliche Fallgeschichte vorgelegt und sie um eine Diagnose gebeten. Tatsächlich vergab fast ein Viertel der befragten Therapeuten die Diagnose ADHS auch dann, wenn ein Kind die Kriterien für eine Zappelphilipp-Diagnose nicht erfüllte.

    Kann vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse ADHS guten Gewissens als Modediagnose bezeichnen?

    Katharina Bochsler

  • Klimawandel: Lernen von den Wikingern

    Die Menschheit beeinflusst den Planeten, wie nie zuvor - dabei verändern sich Klima, Stoffkreisläufe und Wasserzyklus. Wie die Erde darauf reagieren wird und was dann zu tun sein wird, ist weitgehend unklar. Ein internationales Forschungsprojekt sucht Antworten in der Geschichte.

    Auch in der Vergangenheit mussten viele Zivilisationen mit veränderten Umweltbedingungen umgehen oder auf Veränderungen reagieren, die sie selbst angerichtet hatten. In dem ehrgeizigen Projekt IHOPE (Integrated History and future Of the People on Earth) arbeiten Archäologen, Historiker und Naturwissenschaftler zusammen, um deren Strategien zu erforschen und Anworten für die Zukunft zu finden.

    Thomas Häusler

  • Jeder Patient soll als virtuelle Kopie erfasst werden

    Das Projekt «IT Future of Medicine» will durch das Sammeln und Verarbeiten gigantischer Datenmengen von jedem einzelnen Patienten eine virtuelle Kopie erschaffen. Damit sollen wirksamere, persönlich angepasste Behandlungen möglich werden.

    Das Grossprojekt wetteifert im Rahmen der Flagship-Initiative um die finanzielle Unterstützung der EU in der Höhe von einer Milliarde Franken. Federführend ist dabei das Max Planck Institut in Berlin. Beteiligt sind aber auch Schweizer Institute, unter anderem das Universitätsspital Genf.

    Andreas Brandt