Erbkrankheit im Münstertal

  • Samstag, 17. Januar 2009, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 17. Januar 2009, 12:40 Uhr, DRS 2
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    • Samstag, 17. Januar 2009, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 17. Januar 2009, 23:03 Uhr, DRS 4 News
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Sie ist tödlich, Heilung gibt es nicht: die Erbkrankheit Chorea Huntington. Im bündnerischen Münstertal ist sie so stark verbreitet wie sonst nirgends in Europa.

Weitere Themen:

Experten streiten über nachwachsenden Regenwald.

Warum der Mensch ein Steissbein hat.

Mehr im Internet: wissenschaft.drs.ch

Beiträge

  • Gentests bringen Gewissheit über Chorea Huntington, aber keine Heilung.

    Was bringt Diagnose ohne Heilung?

    In keiner anderen Gegend in Europa ist die vererbbare Hirnkrankheit Chorea Huntington so verbreitet wie im bündnerischen Münstertal. Die Krankheit ist tödlich, eine Heilung gibt es nicht. Aber Gentest können sie nachweisen.

    Die betroffenen Familien stehen vor einer schweren Entscheidung: Sollen sie einen Gentest machen, um zu erfahren, ob sie später krank werden oder besser nicht? Das Dilemma zwischen früher Diagnose und fehlender Therapie gibt es in der modernen Medizin häufig.

    Sara Hauschild hat Betroffene besucht und mit ihnen über den Umgang mit solch schwierigen Gentests gesprochen. Um ihre Privatsphäre zu schützen nennen wir sie nur mit ihren Vornamen.

    Sara Hauschild

  • Rettung für den Regenwald

    Jedes Jahr fallen etwa 200 000 Quadratkilometer tropischen Regenwaldes der Abholzung und Grossbränden zum Opfer. Die Regenwälder auf der Erde verschwinden in rasendem Tempo - und mit ihnen tausende von Tier- und Pflanzenarten. Doch nun zweifeln einige Forscher, ob das so wirklich stimmt.

    Nicht nur das, diese Forscher stellen sogar eine überraschende These auf: Die Regenwälder verschwinden nicht nur langersamer, ja sie wachsen an einigen Orten sogar wieder nach. Eine These, die viel zu diskutieren gibt.

    Thomas Häusler

  • Was vom Schwanz übrig blieb

    Unsere Hühnerhaut stellt Körperhaare auf, die nicht mehr wärmen. Und die Weisheitszähne helfen nicht wirklich beim Kauen. Beim modernen Menschen gibt's so einiges, das keinen - oder keinen leicht ersichtlichen - Zweck hat im streng biologischen Sinne.

    Wir werfen im Wissenschaftsmagazin einen Blick darauf, was die Forschung zu diesen - und anderen - anatomischen Überbleibseln der Evolution meint. Heute: das Steissbein.

    Patrik Tschudin