ESA vermisst den Wasserkreislauf der Erde

  • Samstag, 24. Oktober 2009, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 24. Oktober 2009, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 24. Oktober 2009, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 24. Oktober 2009, 22:06 Uhr, DRS 4 News
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    • Sonntag, 25. Oktober 2009, 19:30 Uhr, DRS 2
    • Montag, 26. Oktober 2009, 4:33 Uhr, DRS 4 News

Die Europäische Raumfahrtbehörde ESA wird im November einen neuen Erdbeobachtungssatelliten ins All schiessen. Der Satellit SMOS beobachtet die globalen Wasserkreisläufe: Regen, Verdunstung, Luft- und Bodenfeuchtigkeit. Dazu kann das Instrument den Salzgehalt der Meere bestimmen.

Diese Daten sind Grundlage für weiterführende Wetter- und Klimamodelle. Am letzten Mittwoch wurde der neue Satellit in Rom der Öffentlichkeit vorgestellt.

Weiter in der Sendung:

  • Labor statt Multiple Choice: zwei Ökonomen fordern mehr Experimentierlust in den Sozialwissenschaften
  • Der bedrohte tasmanische Teufel: Sein Krebsleiden bringt das Ökosystem Tasmaniens durcheinander

Mehr im Internet: wissenschaft.drs.ch

Beiträge

  • Modell des Satelliten SMOS.

    Satellit soll Wasserkreislauf der Erde erforschen

    Klimaforscher sind sich einig: Es wird wärmer auf der Erde. Klar ist auch, dass sich die Erderwärmung auf den hochkomplexen Wasserkreislauf unseres Planeten auswirken wird - mehr Dürreperioden und extreme Niederschläge sind die Folgen.

    Damit beschäftigt sich auch die europäische Raumfahrtorganisation ESA. Sie hat diese Tage einen neuen Satelliten vorgestellt, der Informationen liefern soll.

    Am ESA-Institut in Frascati, in der Nähe Roms, hat die Organisation diese Woche den Satelliten SMOS präsentiert. Er soll dringend notwendige Informationen zum Wasserkreislauf der Erde liefern, ohne den es auf unserem Planeten kein Leben gäbe.

    Nadja Fischer

  • Mehr Labor- statt Computerarbeit in den Sozialwissenschaften.

    Sozialwissenschaften: Experimente statt Statistik

    Das stereotype Bild der naturwissenschaftlichen Forscher: Sie stehen im Labor mit weissem Mantel und Schutzbrille und experimentieren mit explosiven Chemikalien. Anders die Sozialwissenschaftler: Statt mit Experimenten arbeiten sie mit Interviews, Multiple-Choice-Fragebogen und sehr viel Statistik.

    Das müsse sich ändern, fordern nun zwei namhafte Ökonomen: Auch in den Sozialwissenschaften brauche es mehr Laborexperimente.

    Pascal Biber

  • Bedrohter Räuber: Der tasmanische Teufel.

    Der tasmanische Teufel ist bedroht

    Tasmanien hat ein Ökosystem, das nirgendwo sonst auf der Welt vorkommt. Unzählige Beuteltiere leben hier - darunter sind viele Arten, die auf dem australischen Festland längst ausgerottet sind. Die berühmteste Art ist der Tasmanische Teufel.

    Doch seit einigen Jahren werden diese kleinen Raubtiere von einem seltsamen Tumor dahingerafft - mit möglichen Folgen für das gesamte Ökosystem der Insel.

    Monika Seynsche

Redaktion: Christian Heuss