Neuer Biokraftstoff und Diabetes in Afrika

Liefern Algen bald die neue, umweltfreundliche Energie? Weitere Themen im Wissenschaftsmagazin sind die Zuckerkrankheit und die Insulinverteilung in Afrika, die Frage: «Kontrolliertes Trinken statt Alkohol-Abstinenz?» sowie die Forderung nach gerechter Vogelgrippe-Impfung für Entwicklungsländer.

Beiträge

  • Von Grippeviren und Profiten

    Wer Mittel gegen Viruserkrankungen entwickelt, ist auf den Virus angewiesen. Denn der Virus selber ist die Grundlage für die Entwicklung des entsprechenden Medikaments, meistens eine Impfung.

    Die meisten Viren, gewissermassen der Rohstoff für die Pharmaentwicklung, stammen aus den Ländern des Südens - nur: Was kriegen sie dafür? Zu wenig, sagen jetzt Nichtregierungsorganisationen und fordern einen grösseren Anteil an den Profiten der Pharmaunternehmen.

    Christoph Keller

  • Algen als Biokraftstoffe

    Biotreibstoffe aus Raps, Mais oder Soja haben zurzeit einen schlechten Ruf. Zwar schonen sie das Klima, doch in letzter Zeit kamen ihre Nachteile ans Licht. Forscher und Firmen halten deshalb Ausschau nach Alternativen. Eine davon kommt aus dem Meer: Mikro-Algen.

    Diese Algen sind nur wenige Tausenstel Millimeter gross; sie sind höchst genügsam und vermehren sich viel rascher als jede andere Pflanze. Taugen Mikroalgen also als Lieferanten von Biotreibstoff?

    Odette Frey

  • Kontrolliertes Trinken statt Alkohol-Abstinenz?

    Ist bei Alkoholsucht kontrolliertes Trinken vielleicht besser als vollständige Abstinenz? Immer mehr Experten kommen zum Schluss, dass Total-Abstinenz der falsche Weg sein könnte.

  • Zuckerkrankheit und Insulinverteilung in Afrika

    Auch in Afrika ist die Wohlstandskrankheit Diabetes auf dem Vormarsch. Zuckerkranke haben dort schlechte Überlebenschancen, denn in den Entwicklungsländern fehlt das Insulin.