Über die Beziehungskrise von Mensch und Maschine

  • Samstag, 20. Juni 2009, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 20. Juni 2009, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 20. Juni 2009, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 20. Juni 2009, 20:33 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 20. Juni 2009, 22:06 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 20. Juni 2009, 23:03 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 21. Juni 2009, 0:06 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 21. Juni 2009, 4:03 Uhr, DRS 4 News
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    • Montag, 22. Juni 2009, 0:06 Uhr, DRS 4 News
    • Montag, 22. Juni 2009, 4:33 Uhr, DRS 4 News
    • Dienstag, 23. Juni 2009, 1:00 Uhr, DRS 2

Wer seinen abstürzenden Computer mit einem Handkantenschlag erledigen möchte, wer sein zickiges Smartphone extrem dumm findet, wer angesichts seines komplizierten DVD-Players kapituliert, der tut dies meist im Zorn.

In den Niederlanden ist der Ärger mit störrischer Technik bereits zur medizinischen Diagnose avanciert. Damit wir gar nicht erst dran erkranken, erforschen Ingenieurpsychologen wie Technik sich verhalten muss, damit der Mensch sie mag.

Weitere Themen:

Neuer medikamentöser Ansatz zur Angstbekämpfung.

Riesen-Tintenfisch zum Anfassen

Mehr im Internet: wissenschaft.drs.ch

Beiträge

  • Der Koloss-Kalmar (500 Kilo) beim Auftauen.

    Koloss-Kalmar wird in Neuseeland ausgestellt

    Unzählige Mythen und Legenden ranken sich um unbekannte Monster aus der Tiefe, Seeungeheuer, Kraken, Kalmare. Ein solches «Monster» wird seit neuestem in Neuseelands Hauptstadt Wellington ausgestellt - ein Koloss-Kalmar. Ist er tatsächlich ein Seeungeheuer?

    Ingrid Kölle

  • Vom nervenschonenden Umgang mit der Technik

    Wir kennen alle diese Momente der Frustration, in denen wir unseren Computer mit einem Handkantenschlag ins Jenseits befördern möchten. Dieser zum Teil nervenaufreibende Zustand hat auch schon einen Namen: «Technique related anger». In Holland gilt das bereits als Diagnose, als Berufskrankheit.

    Dass Mensch und Maschine noch immer nicht zusammenpassen wollen, obwohl der Mensch immer mehr mit Maschinen zu tun hat  - dagegen wollen Ingenieurpsychologen etwas tun. Ihre Wissenschaft soll uns Technikbanausen mit Steinzeithirn einen nervenschonenden Umgang mit Hightech-Geräten ermöglichen.

    Nils Michaelis

  • Neuer Wirkmechanismus gegen Angsterkrankungen

    Glauben wir Statistiken, kennt jeder zehnte unter uns Zustände anfallsartiger Panik und extremer Furcht. Um im Alltag zu funktionieren, liegt der Griff zur Tablette oft nahe. Benzodiazepine lösen die Angst in Kürze, haben aber schwere Nebenwirkungen.

    Nun soll es einen neuen Weg geben, der ohne Nebenwirkungen auskommt.

    Forscher des Max-Planck-Instituts für Psychopharmakologie in München haben in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Pharma-Unternehmen Novartis einen neuen Wirkmechanismus getestet, der genau solche Nebenwirkungen nicht zeigen soll.

    In gesunden Versuchspersonen wurde die Produktion eines so genannten Neurosteroids provoziert, eines Abbau-Produkts des Sexualhormons Progesteron.

    Katharina Bochsler

Redaktion: Katharina Bochsler