Vom einzigartigen Leben auf dem «Todesstreifen»

  • Samstag, 7. November 2009, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 7. November 2009, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Samstag, 7. November 2009, 14:36 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 7. November 2009, 20:33 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 7. November 2009, 22:06 Uhr, DRS 4 News
    • Samstag, 7. November 2009, 23:03 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 8. November 2009, 0:06 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 8. November 2009, 4:03 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 8. November 2009, 7:33 Uhr, DRS 4 News
    • Sonntag, 8. November 2009, 19:30 Uhr, DRS 2
    • Sonntag, 8. November 2009, 23:33 Uhr, DRS 4 News

Der Grenzstreifen entlang des «eisernen Vorhangs» bot Pflanzen und Tieren während Jahrzehnten einen Raum zur ungestörten Entfaltung. Heute sind Naturschützer in Ost und West besorgt, diese entstandenen Lebensräume zu erhalten.

Weiter in der Sendung:

  • Die Wiedervereinigung Deutschlands bedeutete für viele DDR-Wissenschaftler das abrupte Ende ihrer Karriere. Viele von ihnen fielen für immer aus dem Wissenschaftsbetrieb. 20 Jahre nach der Wende mehren sich die Zweifel am damaligen Vorgehen.
  • Klimakonferenz in Barcelona mit wenig Fortschritten

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Beiträge

  • Die Uhren laufen: «tck tck tck»-Kampagne in Barcelona.

    Klimakonferenz Barcelona mit wenig Fortschritten

    Gestern ist in Barcelona die letzte Verhandlungsrunde für das neue weltweite Klimaabkommen zu Ende gegangen. Fortschritte gab es dort kaum: Die 192 Länder werden sich bis im Dezember nicht auf ein umfassendes und rechtlich verbindliches Klima-Abkommen einigen können.

    Stattdessen soll es nun ein politisches Rahmenabkommen geben, und die verbindlichen Inhalte sollen dann nachverhandelt werden. Auch bei der Menge an CO2, die die Industrieländer einsparen wollen, gab es keinen Fortschritt. Zusammengerechnet sind es zwischen 12 und 18 Prozent. Der Weltklimarat IPCC sagt aber, dass 25-40 Prozent nötig wären.

    Thomas Häusler

  • Ende der akademischen Karriere. Im Bild: Universitätsklinik Rostock.

    Aus für Wissenschaftskarrieren nach der Wende

    Die Wiedervereinigung Deutschlands bedeutete für viele DDR-Wissenschaftler das abrupte Ende ihrer Karriere. Die Akademien der Wissenschaften mit ihren 26 000 Forschern wurden abgewickelt - viele Wissenschaftler fielen für immer aus dem Wissenschaftsbetrieb.

    20 Jahre nach der Wende mehren sich die Zweifel am damaligen Vorgehen.

    Beate Krol

  • Die ehemalige innerdeutsche Grenze mit Wachturm.

    Der «Todesstreifen» hat sich zum Biotop gewandelt

    Dem Menschen brachte er den Tod, der Natur war er ein Refugium: Der Grenzstreifen entlang des «eisernen Vorhangs» bot Pflanzen und Tieren während Jahrzehnten einen Raum zur ungestörten Entfaltung. Von der Barent See bis zum Schwarzen Meer reihte sich ein Biotop ans andere.

    Diese wertvolle Kette zu erhalten, dafür legen sich Naturschützer in Ost und West seit dem Mauerfall ins Zeug.

    Katharina Bochsler

Redaktion: Patrik Tschudin