Zu Besuch bei Entwicklungsbiologe Walter Gehring

  • Samstag, 16. August 2008, 12:40 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 16. August 2008, 12:40 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
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    • Samstag, 16. August 2008, 20:33 Uhr, DRS 4 News
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Der bald 70-jährige Walter Gehring von der Universität Basel gehört zu den weltweit bedeutendsten Entwicklungsbiologen. An der Taufliege studierte er eine Forschungskarriere lang, wie Gene die Entwicklung des Körpers und speziell der Beine und Augen steuern.

Internationale Schlagzeilen machte Walter Gehring mit Fliegen, denen Augen nicht nur am Kopf, sondern auch auf den Flügeln oder den Beinen gewachsen sind. In wenigen Monaten wird der Forscher aus Leidenschaft emeritiert.

Weiteres Thema: Genfer Physiker beobachten quantenphysikalische Effekte, die 'von ausserhalb unserer Raum-Zeit stammen müssen', wie sie sagen. Mehr dazu im Internet: wissenschaft.drs2.ch

Beiträge

  • 48 Eisenatome, die ein einzelnes Elektron gefangen halten. Aufgenommen mit einem Mikroskop, das seine Bilder dank Quanteneffekten produziert.

    Quantenverschränkung: zusammenhängende Zufälle

    Für Quantenphysiker ist es nicht überraschend, dass sich unter gewissen Bedingungen zwei kilometerweit von einander entfernte Elementarteilchen verhalten, als ob sie ein einziges wären. Wird das eine manipuliert, verändert sich auch das andere Teilchen - das ist experimentell erhärtet.

    Im Raum verteilte, miteinander verknüpfte Zufälligkeiten als Eigenschaft der Natur? Für Viele nur schwer vorstellbar. Physiker der Universität Genf berichteten diese Woche im Fachblatt «Nature» über ihre Versuche um die Quantenverschränkung.

    Patrik Tschudin

  • Entwicklungsbiologe Walter Gehring.

    Zu Besuch beim Entwicklungsbiologen Walter Gehring

    Ein Forscherleben lang hat sich Walter Gehring mit der Entwicklung von Fliegen beschäftigt. Er suchte nach den Bauplänen, die Beine, Flügel oder Augen entstehen lassen.

    Viele dieser Forschungsarbeiten waren nicht nur bahnbrechend, um die Entwicklung von Fliegen zu verstehen, sondern trugen auch erheblich zum Verständnis der Entwicklung des Menschen bei. Anfang 2009 muss Walter Gehring mit 70 Jahren altershalber die Universität verlassen. Christian Heuss hat mit ihm gesprochen.

    Christian Heuss