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Pätagei Der Mann an Päts Seite

Seine Abenteuer im Nationalpark bestreitet Pät nicht alleine. Der Mann an seiner Seite heisst Domenic Godly. Er ist Parkwächter und kennt den Schweizerischen Nationalpark wie seine Westentasche. Wir wollen von ihm wissen, wie man eigentlich Parkwächter wird und lernen ihn näher kennen.

Domenic Godly arbeitet schon seit 20 Jahren im Nationalpark. In dieser Zeit hat er schon vieles erlebt. Er stand mit Steinböcken in Felshängen, hat Rothirsche beim Kämpfen gefilmt und ist mit den Murmeli , Link öffnet in einem neuen Fensterauf Du und Du. Vielleicht schwärmt er deshalb so über seinen Beruf:

Für mich ist dieser Job wie ein Sechser im Lotto. Ich könnte mir keinen schöneren Beruf vorstellen.

Schon als Kind war er immer in der Natur: Domenic ist nämlich in den Bündner Bergen aufgewachsen. Aber nicht nur die Tiere lassen sein Herz höher schlagen, sondern alles drum und dran. Also alle Blumen, Pflanzen und Kräuter, die es im Nationalpark so gibt.

Mittlerweile kennt er sich auch richtig gut damit aus. Er hat nämlich ganz viele Kurse besucht und sich so immer mehr Wissen angeeignet. Das Wichtigste für seinen Job sei aber die Freude am Draussensein und an der Natur.

Parkwächter sind auch Forscher

Dem Bündner gefällt es ausserdem sehr, dass er mit seiner Arbeit als Parkwächter auch als Forscher tätig sein kann. Zusammen mit seinen Kollegen fangen sie zum Beispiel Tiere ein, um ihnen ein Halsband mit einem Sender umzulegen. Damit sammeln sie wertvolle Daten, die den Forschern mehr Wissen über ein Tier und seine Gewohnheiten liefern.

Was ist ein Nationalpark?

Ein Nationalpark ist ein ausgedehntes Schutzgebiet, wo Tiere und Pflanzen sich ohne Einwirkung von Menschen entfalten. So auch der Schweizerische Nationalpark: Er liegt in Graubünden und ist 170 km² gross. Das sind etwa 42'000 Fussballfelder. Zudem sind sie für die Forschung wichtig, denn hier beobachtet man, wie die Natur ohne Mensch funktioniert.