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Wissen Magische Eiskristalle

Bis die Schneeflocke auf deiner Mütze landet, hat sie schon viel durchgemacht. Wir erklären dir, wie Schnee entsteht und was es mit den schönen Eiskristallen auf sich hat.

Wie entsteht Schnee?

Um zu verstehen, wie Schnee entsteht, musst du weit nach oben in den Himmel zu den Wolken schauen. Wolken bestehen nämlich unter anderem aus vielen winzigen Wassertröpfchen. Wenn es sehr kalt wird und die Temperatur in den Wolken unter null Grad, also unter den Gefrierpunkt sinkt, können sich die Wassertropfen zum Beispiel an Staubkörnchen heften. Dadurch gefrieren sie zu festen Eiskristallen. Wenn sich mehrere solche Eiskristalle ineinander verhaken, entstehen die bekannten Schneeflocken. Je mehr Eiskristalle sich zusammentun, desto schwerer werden sie. Irgendwann werden die Schneeflocken zu gross und zu schwer für die Wolke und fallen herunter auf die Erde.

Schneeflocken: Unterschiedlich und doch gleich

Jede Schneeflocke auf der Welt sieht anders aus. Das heisst, jede Schneeflocke ist einzigartig. Denn je nach aktuellen Wetterverhältnissen, wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Wind, verhaken sich die Eiskristalle unterschiedlich ineinander. Zum Beispiel entstehen Plättchen, Säulen oder Fast-Dreiecke. Schneeflocken haben aber alle etwas gemeinsam: die Zahl 6. Sie alle haben immer sechs Ecken, Kanten oder Arme.

Lust auf ein Eis-Experiment?

Lege einen Eiswürfel auf eine mit lauwarmem Wasser gefüllte Schüssel. Versuche dann den Eiswürfel nach unten auf den Grund der Schüssel zu drücken. Was beobachtest du?

Erklärung: Der Eiswürfel bleibt nicht auf dem Grund. Er spickt regelrecht immer wieder nach oben an die Oberfläche. Eis schwimmt nämlich immer auf Wasser, weil Eis aufgrund der mit Luft gefüllten Hohlräumen leichter ist. In der Natur kannst du das mit den Eisschollen auf dem Meer vergleichen, dort wo zum Beispiel Eisbären wohnen.